Name: Milo
Rasse: Lhasa Apso, geb. 2011
Besonderheiten: fast blind
Bei Interesse bitten wir um eine Nachricht an: info@mallorca-tierrettung.de
MILO SUCHT SEIN ZUHAUSE 
Oder eine Pflegestelle auf Mallorca
Fünfzehn Jahre Leben liegen hinter Milo & trotzdem steht er heute im Tierheim. Blind, verloren & abgemagert bis auf die Knochen.
Wenn man an seinem Gehege vorbeigeht, sieht man zunächst nur einen kleinen alten Hund.
Doch wenn man sich zu ihm setzt, passiert etwas, das man niemals vergisst.
Milo kann dich nicht sehen – er weiß nicht, wer du bist, er weiß nicht, wie du aussiehst, er weiß nicht einmal genau, wo er gerade ist.
Aber sobald er merkt, dass ein Mensch in seiner Nähe ist, beginnt er zu suchen. 
Mit seinem kleinen Körper tastet er sich vorsichtig voran, seine Nase arbeitet, sein Herz hofft & dann findet er dich.
Er schmiegt sich an dich, als hätte er dich sein ganzes Leben lang gekannt.
Er drückt seinen kleinen Körper an deinen.
Er leckt vorsichtig deine Hände.
Er saugt jede Sekunde Nähe auf, als wäre sie das Kostbarste auf der Welt.
Weil sie das für ihn ist!
In diesen Momenten wirkt Milo glücklich, endlich nicht allein, endlich Sicherheit, endlich Wärme.
& dann kommt der Moment, der einem das Herz zerreißt.
Man setzt ihn wieder ab & plötzlich steht er da.
Allein, blind, orientierungslos.
Er weiß nicht, wo du geblieben bist, er weiß nicht, wo er ist, er weiß nicht, was um ihn herum passiert.
Er steht einfach nur da & es sieht aus, als würde in diesem kleinen Körper jedes Mal wieder etwas zerbrechen.
Als würde er hoffen, dass jemand zurückkommt.
Dass jemand sagt:
„Komm, Milo. Du musst nie wieder allein sein.”
Doch bisher ist niemand gekommen. Seit 15 Jahren wohl nicht…
Dabei verlangt Milo nicht viel.
Nur einen Menschen, an den er sich anlehnen darf.
Für seine letzte Reise durch dieses Leben.
Milo hat nicht mehr sein ganzes Leben vor sich.
Aber vielleicht wartet irgendwo da draußen genau der Mensch, der ihm endlich das schenkt, was jeder Hund verdient:
Liebe, Geborgenheit & das Gefühl, angekommen zu sein.
Bitte schaut nicht weg.
Denn während ihr diesen Text lest, steht Milo vielleicht gerade wieder irgendwo im Tierheim & sucht mit seiner Nase nach einem Menschen, der ihn in den Arm nimmt.
& vielleicht wartet er genau auf dich. 





