Tierschutzkalender 2014

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Kalender-DeckblattSinn und Sinnlichkeit

Dass nicht jede Idee, jeder Gedanke und jede Meinung für jeden gleich viel Sinn macht, ist uns verständlich!
Doch dass Sinnlichkeit auch sinnvoll sein kann, das soll euch dieser Kalender beweisen!
Im Sinne unserer selbst erwählten „Bürde“, wollen wir sprichwörtlich „mit allem was wir haben“ auf ein Thema
aufmerksam machen, welches uns zutiefst berührt, und Tag für Tag fordert!
Die Tiere, welche uns gebracht werden, haben keine freie Wahl, keine Entscheidungsgewalt, die sie vor Unglück und brenzligen Situationen bewahrt!
Sie sind darauf angewiesen, dass wir Menschen es gut mit ihnen meinen, doch haben sie vor uns oft keinen Menschen kennengelernt, die sich
dieser Verantwortung bewusst waren!
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diesen Tieren eine Hoffnung zu geben!
Die Hoffnung und Aussicht auf täglich frisches Wasser und Futter, auf einen Schattenplatz im Sommer und auf Schutz vor Sturm, Kälte und Nässe im Winter, auf tierärztliche Versorgung bei Krankheit (und dem damit verbundenen Schmerz), und auf etwas Zuwendung, gemeinsame Unternehmungen und Streicheleinheiten. Diese Liebe, welche für uns so selbstverständlich erscheint, ist für die Tiere oft ein Geschenk, welches sie erst bei uns und
nach unserer Vermittlung in einem neuen Zuhause kennenlernen dürfen!
Wir haben Jahr für Jahr einen Zuwachs zu vermerken, an Tieren, die diese Hilfe in Anspruch nehmen müssen!
Die Zahl der Helfer steigt leider nicht im selben Maße, sodass wir mehr denn je auf die Hilfe von außen angewiesen sind! Allein unser örtliches Tierheim fasst derzeit über 80 Hunde (wo ursprünglich 35-40 Hunde Platz finden sollten)! Mindestens nochmal so viele sind auf Pflegestellen verteilt, weil sie dem harten Leben im Tierheim nicht standhalten können.
Unsere Pflegestellen kümmern sich im besonderen Maße um die geschundenen kleinen Seelen und die zum
Teil hohen Ansprüche bei Krankheit und/oder Aufzucht!
Das Jahr 2013 war zudem geprägt von großen Herausforderungen, u.a. musste innerhalb kürzester Zeit Platz für über 60 Katzen geschaffen/gefunden werden!
Für einen Verein wie unseren, der für gewöhnlich nur Möglichkeiten für die Aufnahme von Hunden hat, und zudem schon allein für die Hunde viel zu wenig Helfer vorzuweisen hat, ist dies eine (hoffentlich) einmalige Notsituation!
Wir sind ein Verein, dem vor Ort nur eine Hand voll Helfer zur Verfügung steht!
Ohne die Hilfe von unseren Kollegen und Freunden in Deutschland, Luxemburg, Schweiz, etc., wäre dies eine Aufgabe, die nicht annähernd zu bewältigen wäre!
Wir möchten uns deshalb bei allen bedanken, die uns bisher unterstützt haben, und auch bei jenen, die uns mit dem Kauf unseres Kalenders unterstützen sowie allen zukünftigen Helfern, Spendern und Adoptanten!
Ohne euch gibt es keine Hoffnung für die vielen notleidenden Tiere! Ohne euch macht das Leben für viele Tiere schlicht „keinen Sinn“!
Helft uns, das Leben der Tiere zu verbessern! Helft uns, ihnen wieder ihren ganz persönlichen Sinn zu geben!
Euer Team der Mallorca Tierrettung e.V.
bzw. First Aid Animales Mallorca

So schön kann das Leben sein

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Weihnachtsbrief 2012

Wir möchten uns im Namen der Hunde bedanken;

bei allen Helfern in der Perrera, die oft an ihre Grenzen gehen um unsere Hunde zu versorgen, ihre Verletzungen zu behandeln und sie nach fürchterlichen Regenfällen aus dem Wasser ziehen.

Unser Dank gilt ebenso unseren Spendern, Paten, Adoptanten, Tierärzten, auch denen die aus Deutschland anreisen und kostenlose Kastrationen durchführen und den Besuchern unserer Homepage, sowie unseren „stillen Helfern“, die ständig unsere Notfälle bekannt machen, einen tieferen Einblick in unsere Arbeit geben und verdeutlichen, mit welch großen Problemen wir tagtäglich zu kämpfen haben.

Ohne Euch könnten wir keine Hundeseele retten. In diesem Jahr konnten wir über 300 Hunde in ein neues Zuhause vermitteln.

Die Krise hat Spanien nun voll erwischt, so dass viele Menschen nicht mehr in der Lage sind ihre Hunde zu versorgen. Sie werden ausgesetzt, in guten Fällen vor dem Tierheim angebunden. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein Hund von der Polizei gebracht wird, meistens krank, verletzt und halb verhungert.

Nach der Erstversorgung folgen Chippen, Impfen, Kastrationen, Bluttests, Telefonate mit Interessenten, Flüge… unsere Schutzgebühr reicht bei weitem nicht aus, diese Kosten zu decken.

Ganz zu schweigen von Benzinkosten, die z.B durch die Transporte zum Flughafen und zum Tierarzt entstehen. Die hohen Telefonkosten, die Rücktransporte der Flugboxen. Umbaumaßnahmen im Tierheim. Für unseren Verein alleine nicht finanzierbar, da es keine staatliche Unterstützung gibt.

Wir arbeiten alle ehrenamtlich und unsere Motivation ist kein Gehalt, sondern unsere Tierliebe und der Wunsch, die große Not der Hunde zu lindern.
Unser Lohn sind Nachrichten von stolzen Hundeeltern und die Fotos der neuen glücklichen Hundefamilie.

Danke an das gesamte Team und an alle Helfer, Spender, Pflegestellen und Adoptanten.

 

Das Team von FAAM  Mallorca-Tierrettung. wünscht Ihnen, Ihren Familien, Fellnasen und allen Mitgliedern ein besinnliches Weihnachtsfest und uns allen ein guten Start ins nächste Jahr.

Wir danken für jede Spende

First Aid Animales Mallorca – Mallorca Tierrettung

Konto: 90222183
BLZ:     426 501 50
Sparkasse Vest Recklinghausen

Esmeralda

Name: Esmeralda
Rasse: Shar-Pei-Mix, geb. 6/11
Besonderheiten:

Bei Interesse bitten wir um eine Nachricht an:
info@mallorca-tierrettung.de

Bitte geben Sie bei Kontaktaufnahme eine Festnetznummer an

weitere Fotos/Video und Infos bei klick aufs Bild

Weiter mit Esmeralda

Weihnachtsbrief

Liebe Mitglieder, Helfer, Spender, Adoptanten, Besucher unserer Homepage und wer sonst noch alles Anteil nimmt an unserer Arbeit und den Schicksalen unserer Vierbeiner, …

seid eingeladen, für einen kurzen Moment eines Resümees innezuhalten. Weihnachten steht vor der Tür und ein weiteres Jahr naht dem Ende entgegen. Ein Jahr voller Höhen und leider auch wieder vielen Tiefen für uns und unsere Schützlinge. Ein Jahr, welches von Rekorden geprägt ist. Niemals zuvor hat der Verein mehr Hunde vermittelt, doch waren es auch niemals zuvor mehr Heimatlose, die dieser Hilfe bedurften! Erschreckend vielen Hunden gab man schmerzlich zu verstehen, dass sie nicht willkommen sind! Erschreckend viele wurden bei uns abgegeben, angebunden, über den 2 Meter hohen Zaun geworfen, … Oftmals grundlos, doch oft auch, weil sie Kosten verursachten, die keiner für sie tragen wollte! Ausgesetzt, weil er größer wurde als erwartet, weil er keinen Jagdtrieb hat, weil er nicht richtig laufen wollte/konnte, weil er zuviel spielen wollte, weil er alt wurde, weil er zu anhänglich war, … weil, weil, weil es Menschen gibt, die einfach keinen Respekt vor dem Leben haben!

Wir haben festgestellt, dass es auch nicht immer leicht ist, das Leben zu respektieren. Oder zumindest manche Verhaltensweisen der Menschen zu akzeptieren.
Wir wurden auf eine harte (Gedulds-)Probe gestellt. Es ist nicht immer leicht, das Lächeln zu bewahren, wenn ein Anwohner uns einen Hund bringt, mit der Aussage: „Ich habe gehört, man bringt sie nicht mehr um, sondern bringt sie zu euch, wenn sie nichts mehr taugen!“
„Sie“, ja, … „Sie“ brachten dieses Jahr ein Tierheim an seine Grenzen! Ein Tierheim, welches für etwa 40 Hunde ausgelegt ist, fasste das Doppelte! Improvisierte neue Zwingerelemente wurden aufgebaut, um das aufzufangen, was eigentlich schon gar nicht mehr möglich ist aufzufangen! Mit jedem neuen Zwinger wird der eh schon kleine Auslauf der Hunde noch kleiner! Jeder weitere Zwinger zeigt uns nur deutlicher auf, welches „Fass ohne Boden“ wir eigentlich versuchen zu befüllen…
Bodenlos erscheinen uns nun auch die regelmäßig ankommenden Rechnungen, denn… mehr Hunde bedeuten natürlich auch mehr Kosten! Sowohl Futter- als auch die Tierarztkosten sind drastisch angestiegen! Das Spendenaufkommen blieb dagegen schwindend gering. Vereinzelt half man uns in größter Not mit Geld- sowie Sachspenden. So konnte bereits der überwiegende Teil der Zwinger überdacht werden, Hunde in neuen Transportboxen ausreisen, die Zwinger hygienischer mit einem Kärcher gereinigt werden, aufkeimende Zwingerdepressionen mit Leckerlies bekämpft werden, mittels Kalender die Aufmerksamkeit auf unsere „Notfelle“ gelenkt werden, und und und…
Zu großem Dank fühlen wir uns verpflichtet bei soviel Anteilnahme und Eigeninitiative dieser ganz speziellen Menschen! Jene, die uns besuchten, um sich ein eigenes Bild der Situation vor Ort zu verschaffen, wissen, welch Kampf hier mittlerweile ausgefochten wird! Die wenigen Helfer vor Ort arbeiten täglich bis an ihre persönliche Grenze! Die Vielfalt dieser Arbeit verteilt sich auf zu wenigen Schultern! Doch ist keiner gewillt, den Kampf einfach aufzugeben! Zu hart war die Zeit bisher… Zuviel Überwindung hat es bisher gekostet, um jetzt einfach die Segel zu streichen! Und zu viele Leben hängen davon ab! Wir wissen, dass so manche Email und so mancher Anruf auch mal auf sich warten ließ/lässt… wir bitten um Verzeihung an dieser Stelle und laden ein, den Verbleib dessen zu ergründen…

„Gründen“ ist auch ein gutes Stichwort für unser nächstes großes Dankeschön…
„Déiereschutz Mallorca Perrera Felanitx A.s.b.l“ ist die Folge eines Besuches der Perrera von Renée Rissé-Dupont und ihrem Mann Claude. Der neu entstandene Verein unterstützt uns ebenfalls mit viel Liebe und Initiative aus Luxemburg, wodurch schon viele nützliche Sachspenden zusammengetragen werden konnten, wir finanziell etwas entlastet wurden und auch schon tatkräftige Unterstützung vor Ort erhielten! Der Verein hat so manch unserer Tierchen auch schon ein Türchen in Luxemburg geöffnet, nicht wenige fanden dort gar ihr endgültiges Zuhause!
Wir können auch gar nicht genug „danke“ sagen, unseren Vermittlern, Helfern und Freunden in Deutschland, der Schweiz und nun mehr auch Belgien und Luxemburg, die so vielen unserer Schützlinge schon eine neue Familie gaben und ihnen damit das Leben retteten! Hätten wir euch nicht, so wäre der Kampf bereits verloren!

Wir wünschen allen, die mit uns gemeinsam kämpfen, uns und den Tieren helfen oder einfach für uns da sind, ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen schönen Beginn des neuen Jahres, und viel Kraft, um das fortzusetzen, was sich für viele Tiere als einzige Chance herausgestellt hat… eine Chance auf das Leben – und so vielleicht eine Chance auch für unsere derzeitigen Tierheim-Insassen, nächstes Weihnachten auch inmitten der neuen Familie verbringen zu dürfen…

Euer Team von FAAM und tierische Begleiter